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Neuigkeiten
26.09.2010, 17:18 Uhr | Michael Wagner
Julia Klöckner neue Landeschefin der CDU Rheinland-Pfalz
Parteitag in Mainz mit Vorstandswahlen
Julia Klöckner ist neue Landeschefin der CDU Rheinland-Pfalz. Die 37 Jahre alte Parlamentarische Staatssekretärin und CDU-Spitzemkandidatin für die Landtagswahl am 27. März 2011 wurde am Samstag auf einem Parteitag in Mainz mit fabelhaften 96,9 % der abgegebenen Stimmen zur Nachfolgerin von Christian Baldauf gewählt. Von den 390 Delegierten stimmten 378 für Klöckner.
Der Rhein-Pfalz-Kreis wird künftig im Landesvorstand von Dr. Martin Binder vertreten, der erstmals als Beisitzer kandidierte.
Julia Klöckner MdB
Ihre Kandidatur im März sei „kein Strohfeuer“ gewesen, sondern „mit dem festen Versprechen zu bleiben verbunden, wenn Sie es wollen“. Klöckner versprach im einst stark zerstrittenen Landesverband „Beständigkeit, Verlässlichkeit, Teamarbeit und Politik über den Tag hinaus“. Baldauf lobte sie als denjenigen, der in der Partei nach vielen Querelen für Zusammenhalt gesorgt habe. „Wir sind gemeinsam auf einem guten Weg“, betonte Klöckner.

Inhaltlich stehe sie für eine Politik der soliden Finanzen, der nachhaltigen Bildung und des Generationenzusammenhalts, so Klöckner. „Ich will Rheinland-Pfalz zur Marke machen für Innovation, Integration und Investition“, rief sie den begeisterten Delegierten zu. Rheinland-Pfalz müsse stärker auf Themen und Technologien der Zukunft setzen, gerade auch im Umweltbereich. „Rheinland-Pfalz muss zum „Land der Ideen“ werden. Dies sei auch konservativ, denn das Bewahren der Schöpfung sei unbedingt Ausdruck des christdemokratischen Verständnisses vor Gott und der kommenden Generation.

Der SPD warf sie eine selbstherrliche Regierung „nach Gutsherrenart“ vor. „Rheinland-Pfalz ist viel zu schade für Königsallüren mit Schloss, Rennbahn und Hofknicks in der Staatskanzlei“, sagte Klöckner mit Blick auf Ministerpräsident Kurt Beck. Nach 20 Jahren Regierung schaue die SPD nicht mehr in die Zukunft, „sondern kümmert sich um einen Platz in den Geschichtsbüchern“. Das Land brauche wieder Transparenz, Ehrlichkeit und einen Neuanfang für die Bürger.

26.09.2010, 17:22 Uhr